Politische Forderungen

„Zusammenhalt stärken und Einsamkeit überwinden“

Im November 2025 bringen CDU und SPD den Antrag „Zusammenhalt stärken, Einsamkeit überwinden – Hessen fördert Teilhabe und Gemeinschaft“ in den Hessischen Landtag ein. Darin wird Einsamkeit als gesamtgesellschaftliche Herausforderung anerkannt, von der Menschen jeden Alters betroffen sein können. Einsamkeit kann nicht nur erhebliche gesundheitliche Folgen haben, sondern sich auch negativ auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt auswirken.

Der Landtag bittet die Landesregierung, einen langfristigen „Aktionsplan gegen Einsamkeit“ zu entwickeln. Einsamkeit soll enttabuisiert, Fachkräfte verschiedenster Bereiche sensibilisiert und die Öffentlichkeit informiert werden. Auch ein jährlicher Aktionstag, der bestehende Initiativen sichtbar macht, wird angeregt.

Besonders betont wird die Bedeutung einer starken sozialen Infrastruktur. Vereine, Familienzentren, Mehrgenerationenhäuser, Quartiersarbeit und andere niedrigschwellige Begegnungsorte sollen gestärkt und besser vernetzt werden.

Zugleich sieht der Antrag gezielte Maßnahmen für unterschiedliche Gruppen vor, unter anderem: Prävention und Resilienzförderung für junge Menschen, Unterstützung für Alleinerziehende sowie Angebote wie „Digital im Alter ‒ Di@-Lotsen“ und „Hessens Offene Ohren“ für ältere Menschen und spezifische Hilfen für Menschen mit besonderen Bedarfen.

Im Video macht Turgut Yüksel deutlich: Einsamkeit ist kein individuelles Versagen, sondern eine gesellschaftliche Herausforderung. Der Antrag ist ein wichtiger Schritt. Es kommt nun auf konkrete Umsetzung, nachhaltige Strukturen und die Zusammenarbeit aller Akteurinnen und Akteure an.

Gemeinsam gegen Einsamkeit heißt: Hinschauen. Vernetzen. Handeln.